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06.08.2026
15:34 Uhr
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Nördlich der Donau stehen Teile eines Naturschutzgebiets in Flammen, das für seine Artenvielfalt bekannt ist. Auch im Süden des Landes wüten Waldbrände.

In Serbien hat ein Brand nahe der Hauptstadt Belgrad 300 Hektar Wald- und Grasfläche zerstört. Trockenheit, Hitze und ungünstige Winde erschweren die Löscharbeiten im Banater Dünenland, wie serbische Medien unter Berufung auf das Innenministerium berichten. 85 Einsatzkräfte und drei Helikopter versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen. Das Dünenland, auch »Banater Sandwüste« (serbisch: Deliblatska Peščara) genannt, liegt 70 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Belgrad. Wälder, Grasland und Sandflächen bilden das größte zusammenhängende Sandgebiet in Europa mit rund 900 Pflanzenarten. Zudem zählt es zu den bedeutendsten Vogelschutzarealen in Europa. Das Naturschutzgebiet erstreckt sich auf rund 300 Quadratkilometer in der serbischen Provinz Vojvodina, nördlich der Donau. Serbien leidet unter Hitzewelle In einem Dorf östlich von Belgrad kam laut der serbischen Polizei ein Mann ums Leben, der ein selbst entfachtes Feuer nicht mehr löschen konnte. Auch im Süden von Serbien wüten Brände. Im Ibar-Tal versuchte die Feuerwehr, einen großen Waldbrand zu löschen. Die Waldbrandgefahr ist wegen einer aktuellen Hitzewelle in weiten Teilen der Region sehr hoch. Die Polizei rief die Bevölkerung auf, die Warnungen zu beachten. Der Tod des Dorfbewohners sei die »schwerwiegendste Folge verantwortungslosen Verhaltens«, sagte ein Polizeivertreter. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit sind auch die Pegel vieler Flüsse in dem Land gesunken. Der niedrige Wasserstand der Donau gefährdet Ölimporte ebenso wie die Stromerzeugung durch Wasserkraft.