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03.06.2026
09:15 Uhr
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Der Sommerbeginn hat Folgen für den Einsatz von Drohnen im Kriegsgebiet. Trotz andauernder Kämpfe nahmen weder die Ukraine noch Russland neue Gebiete ein.

Die höheren Temperaturen haben schon jetzt Auswirkungen auf den russischen Angriffskrieg im Süden der Ukraine. Das berichtet das Institute for the Study of War (ISW) in seinem aktuellen Lagebericht und beruft sich dabei auf den stellvertretenden Kommandeur einer ukrainischen Einheit bei Olexandriwka in der Region Dnipropetrowsk. Demnach nutzen russische Angreifer die neu wachsenden Bäume und Sträucher als Deckung, damit ukrainische Drohnenpiloten sie schwerer entdecken. Zudem sagte der stellvertretende Kommandeur, dass die Batterien der Drohnen bei warmem Wetter länger durchhielten. Dadurch vergrößere sich im Frontgebiet die sogenannte Kill-Zone, in der besonders viele Drohnen am Himmel aktiv sind. Obwohl die Gefechte an mehreren Orten der Front weitergingen, beobachtete das ISW keine Gebietseroberungen im Vergleich zum Vortag. Russische Kräfte versuchten demnach, ein Gebiet im Norden der Region Sumy zu infiltrieren. Auf geolokalisierten Aufnahmen sei außerdem zu sehen , wie ukrainische Kräfte eine russische Stellung nordöstlich der Siedlung Batschiwsk angreifen, berichtete das Institut. Auch bei strategisch wichtigen Städten wie Slowjansk und Kostjantyniwka dauerten die Kämpfe weiter an. Das ISW sah hierbei aber weder auf russischer noch auf ukrainischer Seite Geländegewinne. In unserem Liveblog zum Ukrainekrieg halten wir Sie über alles Wichtige auf dem Laufenden .