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12.08.2026
17:52 Uhr
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Wegen einer Sicherheitsbedrohung verließ der US-Präsident den Nato-Gipfel nicht in der Air Force One. Er hatte heimlich das Flugzeug gewechselt, wie er selbst bestätigt.

US-Präsident Donald Trump hat erstmals selbst bestätigt, dass er nach einem Nato-Gipfeltreffen in der Türkei heimlich das Flugzeug ausgetauscht hat . Grund sei eine Sicherheitsbedrohung gewesen: Der Secret Service und das Militär hätten ihm geraten, nicht mit der Air Force One zu fliegen. »Ich richtete mich nach dem Secret Service und dem Militär. »Sie wollten, dass ich einen anderen Flug, ein anderes Flugzeug nehme«, sagte Trump. »Ich muss einfach tun, was sie sagen.« Seine Äußerungen bestätigten einen Bericht der Washington Post vom Montag. Demnach ließ sich Trump heimlich in einem Catering-Container vom Flughafen zu einem anderen Flugzeug bringen. Währenddessen hoben die mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Weißen Hauses, Sicherheits- und Unterstützungspersonal sowie Journalisten besetzten Air Force One aus der Türkei ab – als Ablenkungsmanöver für den Fall eines iranischen Angriffs. Schultergestützte Rakete oder Boden-Luft-Rakete Während der Fernsehsender CNN unter Berufung auf einen Informanten von einer konkreten Bedrohung durch eine schultergestützte Rakete berichtete, schrieb die New York Times unter Hinweis auf zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen von einer konkreten Bedrohung durch eine Boden-Luft-Rakete gegen die Präsidentenmaschine Air Force One. Zudem sei in der Nähe des Nato-Gipfels eine Person mit einer schultergestützten Rakete gesichtet worden. Laut CNN befürchteten die Beamten, dass der US-Präsident in höchster Gefahr sei. So habe der Iran »offenbar detaillierte Informationen über Trumps Aufenthalt in der Türkei« gehabt. Den Informationen der New York Times zufolge wusste Teheran zudem »genau, wo sich Herr Trump in Ankara aufhielt, einschließlich des Stockwerks«. Luxusjet aus Katar Bei einem Zwischenstopp in Großbritannien schlich sich Trump dann unbemerkt wieder an Bord der Präsidentenmaschine und wies Fragen nach einer möglichen Gefahr zurück. »Wenn ich fliege, fliegt ihr mit. Richtig?«, sagte er zu Journalistinnen. Das Weiße Haus hat die Berichte nicht dementiert, lieferte aber auch keine Einzelheiten. Der Flug aus der Türkei hatte damals unter anderem für Schlagzeilen gesorgt, weil Trump mit einem von Katar an die USA verschenkten Luxusjet verärgerte. Dieser verfügte nicht über einige der Raketenwarn- und Abwehrsysteme älterer Präsidentenmaschinen.