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05.06.2026
17:41 Uhr
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Alexander Zverev gewinnt in Paris das Halbfinale gegen Jakub Menšík in vier Sätzen. Damit steht der Deutsche zum vierten Mal im Endspiel eines Grand-Slam-Turniers.

Nur noch ein Sieg bis zur Titelkrönung in Paris: Tennisstar Alexander Zverev ist ins Finale der French Open eingezogen und könnte sich dort seinen großen Traum vom ersten Grand-Slam-Triumph erfüllen. Der 29-Jährige gewann sein Halbfinale gegen den Tschechen Jakub Menšík (20) ohne größere Probleme mit 7:5, 6:2, 3:6, 6:3. In seinem zweiten French-Open-Finale trifft der Hamburger am Sonntag auf Flavio Cobolli oder Matteo Arnaldi. Die beiden Italiener bestreiten noch auf dem Court Philippe-Chatrier das zweite Halbfinale. Unabhängig vom Gegner ist Zverev der große Favorit im Titelduell . Der Weltranglistendritte hat im Turnierverlauf erst zwei Sätze abgegeben und dem Titeldruck auch gegen Menšík nervlich standgehalten. Seine drei letzten Finals auf der Grand-Slam-Bühne hatte Zverev alle verloren: 2020 bei den US Open fehlten ihm im Match gegen seinen österreichischen Kollegen Dominic Thiem zwei Punkte zum Sieg. 2024 in Paris musste er sich im Fünfsatz-Krimi dem Spanier Carlos Alcaraz geschlagen geben. Und im Vorjahr war er bei den Australian Open gegen den Italiener Jannik Sinner chancenlos. Sinner ist aber früh in Paris gescheitert, Alcaraz ging erst gar nicht an den Start. Zverev nutzt den ersten Matchball Im Gegensatz zur heißen ersten Turnierwoche war es dieses Mal relativ kühl und auch windig. Das Dach des Stadions Philippe-Chatrier wurde dennoch nicht geschlossen – und die Bedingungen machen beiden Spielern zunächst zu schaffen. Der erste Satz war spielerisch auf einem eher schwachen Niveau. Zverev war zwar der dominantere Spieler mit den härteren Grundschlägen, doch auch er brauchte seinen starken ersten Aufschlag und etwas Glück, als er beim Stand von 3:4 drei Breakbälle gegen sich abwehrte. Seine eigene erste Chance auf einen Break nutzte er dagegen – passend zum Spiel nach einem Fehler von Menšík. Mit einem Ass machte der Deutsche dann den Satzgewinn perfekt. Damit schien die Gegenwehr von Menšík fast schon gebrochen. Zverev holte sich im zweiten Durchgang ein schnelles Break zum 2:1 und feierte das mit der Faust. Menšík versuchte nun, den Ballwechsel abzukürzen, aber sein deutscher Gegner hatte immer eine passende Antwort parat. Im dritten Satz brauchte der Tscheche eine medizinische Auszeit, in der er im Nacken- und Schulterbereich behandelt wurde. Menšík war danach besser im Spiel, nahm Zverev den Aufschlag zum 4:2 ab und schöpfte nach dem Gewinn des dritten Durchgangs neue Hoffnung. Doch die holte ihn Zverev mit dem Break zum 2:0 im vierten Satz schnell wieder. Nach rund drei Stunden beendete der Olympiasieger von 2021 die Partie mit seinem ersten Matchball.