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29.05.2026
19:09 Uhr
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Nach sieben Monaten sind drei chinesische Astronauten auf die Erde zurückgekehrt. In Chinas Raumstation sind nun andere Raumfahrer – einer soll ein Jahr dort bleiben.

Drei chinesische Raumfahrer sind nach sieben Monaten Einsatz im Weltall wieder auf die Erde zurückgekehrt. Sie waren Teil der Mission Shenzhou 21. Ihre Rückkehrkapsel setzte am Abend (Ortszeit) sicher in der Wüste Gobi im Nordwesten Chinas auf. Zhang Lu, Wu Fei und Zhang Hongzhang haben chinesischen Angaben zufolge mehr als 200 Tage im All verbracht und damit einen Rekord für die bisher längste Einzeleinsatzdauer einer chinesischen Astronautencrew aufgestellt. Vor ihrer Rückkehr hatten die Raumfahrer die chinesische Raumstation Tiangong (Himmelspalast) an die Crew der Shenzhou-23-Mission übergeben . Astronaut soll für ein Jahr im All bleiben Mit Shenzhou 23 gibt es zwei Neuerungen: Laut der Raumfahrtbehörde CMSA ist mit Li Jiaying erstmals eine Astronautin aus der chinesischen Sonderverwaltungsregion Hongkong mit an Bord. Mit ihr reisten die beiden Raumfahrer Zhu Yangzhu und Zhang Zhiyuan. Als zweite Neuerung soll erstmals einer der drei Astronauten rund ein Jahr im All bleiben statt der üblichen sechs Monate. Welches Mitglied der neuen Crew dafür ausgewählt wird, soll erst im Verlauf der Mission entschieden werden. China will mit dem längeren Aufenthalt untersuchen, wie sich Langzeitmissionen auf den menschlichen Körper auswirken. Der Sprung von 21 auf 23 geht auf einen Zwischenfall vor dem vorherigen Wechsel im November zurück . Weltraumschrott hatte die Rückkehrkapsel der Shenzhou 20 beschädigt. Die Crew kehrte deshalb mit der Kapsel der Mission 21 zurück. Die Einsatzleitung schickte daraufhin das eigentlich später eingeplante Raumschiff der Shenzhou-22-Mission unbemannt ins All, mit dem die Shenzhou-21-Besatzung nun zurückkehrte. Die beschädigte Kapsel der Mission 20 flog unbemannt zur Erde zurück.