Zeit 05.06.2026
13:10 Uhr

Olympische und Paralympische Spiele: Deutsche Kandidaten reichen Konzepte für Olympiabewerbung ein


Berlin, München und die Region Rhein-Ruhr wollen die Olympischen Spiele gern ausrichten. Die Bewerber sind nun einen Schritt weiter.

Olympische und Paralympische Spiele: Deutsche Kandidaten reichen Konzepte für Olympiabewerbung ein
Berlin, München und die Rhein-Ruhr-Region haben ihre Konzepte für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele eingereicht. Wie der Deutsche Olympischer Sportbund (DOSB) mitteilte, reichten die drei Bewerber die finalen Konzepte fristgerecht ein. Die Hamburgerinnen und Hamburger hatten sich in einem Referendum gegen eine Bewerbung für die Ausrichtung der Spiele ausgesprochen. Laut DOSB erfüllen die drei Konzepte aus Berlin, München und der Rhein-Ruhr-Region, zu der auch die Stadt Köln gehört, die Voraussetzungen der ersten beiden Auswahlstufen. In Stufe eins seien die Bewerbungen auf die operative Machbarkeit sowie die Einhaltung zentraler Mindestanforderungen hin geprüft worden. In der zweiten Phase habe man besonders die gesellschaftliche und politische Unterstützung für eine Bewerbung geprüft. In Berlin hatte das Abgeordnetenhaus für die Olympiabewerbung gestimmt, in München und der Region Rhein-Ruhr hatten sich die Menschen in Bürgerentscheiden für die Bewerbungen ausgesprochen. Das sind die nächsten Schritte Mit der Abgabe der Unterlagen beginne die dritte Stufe der finalen Konzeptbewertung, teilte der DOSB mit. Bis Ende August prüfe sowohl der DOSB als auch die olympischen Spitzenverbände die Konzepte im Detail. Wer den Zuschlag für das internationale Auswahlverfahren erhält, entscheidet sich laut dem Sportbund auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Baden-Baden am 26. September. Es geht bei dem Auswahlprozess um die Bewerbung für die Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.