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06.10.2026
17:43 Uhr
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Hendrik Wüst wird das Amt des Bundeskanzlers laut einer Umfrage deutlich häufiger zugetraut als Markus Söder. Der CSU-Chef ist allerdings bekannter.

Dem NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (CDU) wird das Amt des Bundeskanzlers einer Umfrage zufolge deutlich häufiger zugetraut als Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Im RTL/n-tv-Trendbarometer hielten 47 Prozent der Befragten, die Wüst kennen, ihn für geeignet. Bei Söder waren es nur 26 Prozent. Söder war der Befragung zufolge allerdings deutlich bekannter. 95 Prozent gaben an, ihn zu kennen, Wüst war 75 Prozent bekannt. Von denjenigen, die Söder kannten, hielten ihn 70 Prozent für ungeeignet für das Kanzleramt. Bei Wüst lag dieser Anteil bei 41 Prozent. Auch unter Unionsanhängern lag Wüst vorn. 57 Prozent hielten ihn für geeignet, bei Söder waren es 41 Prozent. Unter Anhängern von SPD und Grünen kam Wüst auf 58 beziehungsweise 63 Prozent. Bei AfD-Anhängern lag dagegen Söder mit 28 Prozent vor Wüst mit acht Prozent. Für die Erhebung befragte Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 2. bis 5. Oktober 1.002 Menschen. Die Fehlertoleranz liegt bei rund drei Prozentpunkten. Mehrheit unzufrieden mit Merz Für den amtierenden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) weist das Trendbarometer niedrige Zustimmungswerte aus. Elf Prozent der Befragten waren mit seiner Arbeit zufrieden, 87 Prozent unzufrieden. Unter den Anhängern von CDU und CSU überwog die Unzufriedenheit mit 60 Prozent, 39 Prozent waren zufrieden. Für diesen Teil des Trendbarometers befragte Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 29. September bis zum 5. Oktober 2.502 Menschen. Die Fehlertoleranz liegt bei rund 2,5 Prozentpunkten.