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01.06.2026
10:10 Uhr
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2025 sind unterm Strich weniger Menschen eingewandert als in den Vorjahren. Besonders zurückgegangen ist die Zuwanderung aus Syrien und Afghanistan, sowie der Ukraine.

Im vergangenen Jahr sind unter dem Strich deutlich weniger Menschen nach Deutschland zugewandert als 2024. Die sogenannte Nettozuwanderung sank um 45 Prozent auf 235.000 Personen, nach zuvor 430.000, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Den endgültigen Ergebnissen zufolge gab es insgesamt rund 1,48 Millionen Zuzüge und 1,25 Millionen Fortzüge über die deutschen Grenzen. Damit fiel die Zahl der zugewanderten Menschen um 13 Prozent, während sich die Summe der Abwanderungen um knapp zwei Prozent verringerte. Eine Ursache sei, dass weniger Menschen aus den Hauptherkunftsländern der Asylsuchenden gekommen seien, teilte das Bundesamt mit. Die Nettozuwanderung aus Syrien sei um 67 Prozent zurückgegangen, die aus Afghanistan um 41 Prozent. Auch aus der Ukraine wurde ein Rückgang von 21 Prozent registriert. Zudem kamen auch weniger Menschen aus Staaten der Europäischen Union nach Deutschland. Tausende Menschen verlassen Berlin Der sogenannte Wanderungssaldo Deutschlands mit der EU war mit minus 54.000 Personen erneut negativ, nach zuvor minus 34.000. Es zogen also mehr Menschen aus Deutschland in andere EU-Staaten als von dort nach Deutschland. Die größten Wanderungsdefizite verzeichnete Deutschland dabei gegenüber Polen mit minus 17.000 und Bulgarien mit minus 14.000 Personen. Gleichzeitig verließen mehr Deutsche das Land als zurückkehrten. Die Nettoabwanderung deutscher Staatsbürger stieg auf 97.000, nach 81.000 im Vorjahr. Hauptzielländer waren die Schweiz, Österreich und Spanien. Innerhalb Deutschlands gab es ebenfalls deutliche Verschiebungen. Die größten Wanderungsgewinne verzeichnete Brandenburg, gefolgt von Bayern und Schleswig-Holstein. Die meisten Menschen zogen hingegen aus Berlin, Thüringen und Nordrhein-Westfalen fort. Berlin verzeichnete ein Minus von 12.000 Menschen.