Zeit 04.10.2026
09:40 Uhr

Kündtliche Intelligenz: Ex-Sicherheitsforscher warnt vor unvorsichtigem Vorgehen bei OpenAI


Ein ehemaliger Mitarbeiter aus der Sicherheitsabteilung wirft OpenAI Nachlässigkeit bei der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz vor. Er fordert ein Umdenken.

Kündtliche Intelligenz: Ex-Sicherheitsforscher warnt vor unvorsichtigem Vorgehen bei OpenAI
Ein führender Sicherheitsmitarbeiter der KI-Firma OpenAI hat nach seiner Kündigung seinem ehemaligen Arbeitgeber Nachlässigkeit vorgeworfen. Firmen wie OpenAI würden »nicht im Entferntesten vorsichtig genug« vorgehen, schrieb der Ex-Mitarbeiter David Robinson im US-Magazin The Atlantic . Er rief dazu auf, deutlich größere Sicherheitsstandards für die Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) zu etablieren. Bisher habe OpenAI seine Produkte nach dem Prinzip »Versuch und Irrtum« entwickelt, schrieb Robinson. Fehler wurden demnach erst dann bereinigt, wenn sie nach Veröffentlichung eines neuen Sprachmodells auftraten. Diese Zeit sei nun vorbei: KI-Systeme seien inzwischen so mächtig, dass für sie ähnlich hohe Sicherheitsstandards wie bei anderen Hochrisikotechnologien gelten müssten. »KI-Spitzenforschung muss wie ein Atomkraftwerk oder ein geschäftiger Flughafen betrieben werden«, schrieb Robinson. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.