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29.05.2026
14:42 Uhr
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Nach Spekulationen über einen Wechsel im Kanzleramt bekräftigt Bundeskanzler Friedrich Merz seinen Willen, wichtige Reformen umzusetzen. Im Mittelpunkt stehe die Arbeit.

Nach Spekulationen über einen »Kanzlertausch« hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) seinen Willen bekräftigt, wichtige Reformen umzusetzen. »Die Bundesregierung und der Bundeskanzler sind auf den Reformprozess konzentriert«, sagte Merz-Sprecher Stefan Kornelius. »Das ist das Thema, das im Mittelpunkt der Arbeit steht. Alle anderen Themen seien nicht relevant.« Kornelius sprach von »Nebendebatten« und empfahl, diese »möglichst vorbeirauschen« zu lassen. Mehrere Medien hatten Anfang der Woche über angebliche Überlegungen in der CDU berichtet, Kanzler Friedrich Merz durch einen anderen CDU-Politiker zu ersetzen . Dabei wurde auf den Reformstau und schlechte Umfragewerte verwiesen. Die Zustimmungswerte für Merz sind laut Umfragen schlecht , wie auch die Zufriedenheit mit der schwarz-roten Koalition. Als möglicher Kandidat, um Merz zu ersetzen, wurde unter anderem der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) genannt. Wüst zeigt kein Interesse am Kanzleramt Wüst wurde schon 2024 als Regierungschef gehandelt, stellte sich dann aber öffentlichkeitswirksam hinter Merz, als dieser als Kanzlerkandidat bereits feststand. Offiziell lässt Wüst nie etwas zu möglichen Ambitionen auf das Kanzleramt durchblicken. Erst vor Kurzem ist der 50-Jährige zum zweiten Mal Vater geworden und erklärt immer wieder, wie wichtig ihm Zeit mit der Familie sei. Aus dem Umfeld von Merz waren die Gedankenspiele bereits strikt zurückgewiesen worden. Die Bundesregierung strebt bis Mitte Juli Entscheidungen über ein großes Reformpaket mit Themen wie Rente und Steuerentlastungen an. Vertreter von Regierung, Arbeitgebern und Gewerkschaften wollen sich am 10. Juni im Kanzleramt zu Gesprächen über die von der Koalition geplanten Reformen treffen.