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18.08.2026
02:50 Uhr
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Der Wasserstand in den zwei größten Stauseen der USA ist dramatisch gefallen. Das könnte sich bald auf Trinkwasserversorgung, Strompreise und Landwirtschaft auswirken.

Wegen der anhaltenden Dürre im Westen der USA ist der Wasserstand in den zwei größten Stauseen des Landes auf ein Rekordtief gesunken. Betroffen seien die beiden durch riesige Dämme geschaffenen Stauseen Lake Powell und Lake Mead, teilten die Behörden mit. Lake Mead ist der größte Stausee der USA, gefolgt von dem stromaufwärts gelegenen Lake Powell. Beide Seen werden durch den Colorado River gespeist, der als Lebensader für rund 40 Millionen Menschen gilt. Das Wasser, das die beiden Stauseen passiert, soll nicht nur das ganze Jahr über die Wasserversorgung in der Region sichern, sondern auch die Stromerzeugung. Allein die Wasserturbinen des Hoover Dam am Lake Mead versorgen nach Angaben der zuständigen US-Behörde fast 1,3 Millionen Menschen in Arizona , Nevada und Kalifornien mit Strom. Inzwischen liege der Wasserstand nur noch knapp über der Schwelle, ab der die Stromerzeugung beeinträchtigt würde, teilten die Behörden mit. Der durch sieben US-Bundesstaaten fließende Colorado River speist sich vor allem aus winterlichen Schneefällen in den Rocky Mountains, wo er entspringt. Im Südwesten versorgt der Fluss unter anderem die Metropolen Los Angeles und Phoenix mit Trinkwasser. Zudem hängen wichtige Anbaugebiete in Kalifornien und Arizona vom Wasser des Colorado River ab. In Kalifornien zum Beispiel verbrauchen Landwirte aus dem Imperial Valley 75 Prozent der dem Bundesstaat zugewiesenen Wassermenge, berichtete der US-Sender ABC. Die Ackerflächen liegen stromabwärts der Stauseen. Sollte dort der sogenannte Dead-Pool-Zustand erreicht werden, also kein Wasser mehr weiterfließen, können die Bauern ihre riesigen Felder nicht mehr bewässern.