Zeit 13.08.2026
06:06 Uhr

Der US-Überblick am Morgen: Karoline Leavitt tritt zurück, Trump erlässt Dekret zu Cyberangriffen


Die Pressesprecherin des Weißen Hauses verlässt ihren Posten. Die US-Regierung will privaten Firmen Cyberangriffe auf Kriminelle im Ausland erlauben. Die Nacht

Der US-Überblick am Morgen: Karoline Leavitt tritt zurück, Trump erlässt Dekret zu Cyberangriffen
US-Regierung will private Firmen für Cyberangriffe auf Kriminelle engagieren US-Präsident Donald Trump ​hat einen Erlass unterzeichnet, der privaten Firmen unter staatlicher Aufsicht Cyberangriffe gegen kriminelle Organisationen im ​Ausland erlauben soll. Ziel sei ⁠es, die Strafverfolgungsbehörden im Kampf ​gegen transnationale kriminelle Organisationen zu stärken, die von ausländischen Standorten ‌aus ⁠Amerikaner angreifen, ​teilte die US-Regierung mit. Als Beispiele wurden Ransomware-Attacken und Finanzbetrug genannt. Das Programm soll ‌vom Heimatschutzministerium und dem ‌Justizministerium beaufsichtigt werden. Teilnehmende Firmen müssen ​eine Sicherheit in Höhe von mindestens einer Million Dollar hinterlegen. US-Pressesprecherin Karoline Leavitt verlässt das Weiße Haus Karoline Leavitt, die Pressesprecherin der US-Regierung, wird das Weiße Haus zum Ende des Monats verlassen. Das kündigte US-Präsident Donald Trump auf seiner Onlineplattform an. Leavitt habe sich zu dem Schritt entschieden, um mehr Zeit mit ihren Kindern und ihrer Familie zu verbringen. Trump lobte die 28-Jährige als eine der besten Pressesprecherinnen in der Geschichte des Weißen Hauses. Wer auf sie folgt, gab der US-Präsident zunächst nicht bekannt. Leavitt hatte erst im Mai ihr zweites Kind zur Welt gebracht. Mehr zu Leavitts Rücktritt lesen Sie hier . USA kündigen gemeinsame Militäreinsätze mit Kolumbien gegen Drogenhandel an Kolumbien hat sich einer US-geführten Allianz gegen den Drogenhandel angeschlossen. Das südamerikanische Land habe die USA gebeten, sich dem »Kampf gegen den Drogenterrorismus anzuschließen, und gemeinsame Militäreinsätze zur Zerschlagung terroristischer Netzwerke genehmigt«, sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth. Der kolumbianische Verteidigungsminister Jorge Mora teilte mit, das bilaterale Abkommen mit den USA solle dazu beitragen, »die operative Wirksamkeit im Kampf gegen die terroristischen und kriminellen Organisationen zu steigern«. Mehr zu dem Abkommen zwischen Kolumbien und den USA lesen Sie hier . Medien verklagen Trump wegen kostenpflichtigen Schnellzugangs zu seinen Social-Media-Posts Zwei US-Medienorganisationen haben Klage gegen US-Präsident Donald Trump eingereicht wegen eines bezahlpflichtigen Premiumzugangs zu seinen Beiträgen auf der Plattform Truth Social. The Intercept Media und die Freedom of the Press Foundation werfen Trump vor, zahlenden Kunden bevorzugten Zugang zu offiziellen Regierungsinformationen zu verschaffen und damit gegen die US-Verfassung zu verstoßen, wie aus der Klageschrift hervorgeht. Der von Trump gegründete Truth-Social-Mutterkonzern TMTG bewarb das Produkt als B2B-Datenfeed, der Truth-Social-Beiträge innerhalb von Millisekunden an Kunden übermittle. Diese zahlen dafür meist zwischen 60.000 und 100.000 Dollar pro Monat.