|
11.03.2026
16:40 Uhr
|

Bei einem Feuer in einem Wohnhaus in Berlin-Spandau ist eine Frau lebensbedrohlich verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht worden. Wie die Feuerwehr mitteilte, wurden aus dem Haus eine weitere Frau und ein Mann leicht verletzt. Die lebensbedrohlich verletzte Frau rettete sich während des Brandes auf den Nachbarbalkon und wurde an Kopf und Händen verletzt, teilte die Polizei mit. Die 68-Jährige sei im Krankenhaus stationär aufgenommen worden. Demnach wurden die beiden Leichtverletzten wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftungen ambulant behandelt. Rund 50 Menschen evakuierten die Feuerwehrleute in der Nacht aus dem Haus, teilte die Polizei mit. Nach dem Brand sind derzeit rund 20 Wohnungen nicht bewohnbar, hieß es. Im vierten Stock des Hauses war in der Nacht zu Mittwoch eine Wohnung komplett in Brand geraten. Diesen löschte die Feuerwehr schnell. Zudem brach sie mehrere Wohnungen auf, um zu kontrollieren, ob sich das Feuer hierhin ausgebreitet hatte, und evakuierte alle Bewohner des Gebäudes. Auch Busse der BVG waren im Einsatz, um die Menschen vorübergehend woanders unterzubringen. Wie es zu dem Feuer kam, ist derzeit unklar. Die Polizei ermittelt eigenen Angaben nach wegen fahrlässiger Brandstiftung. © dpa-infocom, dpa:260311-930-799181/4