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18.08.2026
13:49 Uhr
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Die Polizei geht nach dem Hochhausbrand in Berlin-Friedrichshain am 14. August von einem technischen Defekt als Ursache aus. Der Ermittlungsstand habe sich geändert, wie ein Polizeisprecher sagte. Zuvor war die Polizei von fahrlässiger oder vorsätzlicher schwerer Brandstiftung ausgegangen. Nach Angaben der Wohnungsgesellschaft Deutsche Wohnen sind immer noch 80 Wohnungen gesperrt. 21 der Mietparteien konnten am Montag wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Für 19 wurden Ersatzunterkünfte organisiert. Die übrigen Betroffenen seien bei Familie oder Freunden untergekommen. Wann alle Bewohner wieder einziehen können, ist noch unklar. Frau springt in Drehleiterkorb Das Feuer war am Freitagmorgen auf dem Balkon einer Wohnung im 11. Stock in der Straße der Pariser Kommune ausgebrochen. Am Vormittag wurde der Brand gelöscht und 113 Menschen durch die Feuerwehr betreut. Die Feuerwehr war mit mehr als 130 Einsatzkräften vor Ort. Der Einsatz sei «dramatisch» gewesen, sagte ein Feuerwehrsprecher am Freitag. «Das muss man nicht alle Tage erleben.» So habe eine Frau bei Eintreffen der Feuerwehrkräfte schon auf dem Fensterbrett des betroffenen Hochhauses gesessen, hinter ihr schwarzer Rauch. Da die Drehleiter nicht bis in den 11. Stock, sondern nur etwa bis in den 9. Stock reichte, musste die Frau in den etwa ein bis zwei Quadratmeter großen Drehleiterkorb springen. Dort sei sie von Feuerwehrleuten aufgefangen worden. © dpa-infocom, dpa:260818-930-547075/1