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18.08.2026
11:19 Uhr
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Als »praktisch arbeitsunfähig« bezeichnet ein Mitarbeiter die Berliner Landesbehörden nach einer Cyberattacke. Bei dieser sollen offenbar sensible Daten abgeflossen sein.

Die Arbeit zweier Berliner Senatsverwaltungen ist nach einem Hackerangriff weiterhin beeinträchtigt. »Wir sind praktisch arbeitsunfähig«, zitiert der Tagesspiegel einen Mitarbeiter der Verkehrsverwaltung. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa besteht keine Internetverbindung, auch die Arbeit im Homeoffice ist demnach aktuell nicht möglich. Die Berliner Senatskanzlei hatte am Montag mitgeteilt, Opfer eines Cyberangriffs geworden zu sein . Betroffen seien die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz. Beide seien aus Sicherheitsgründen bereits am Freitag vom Landesnetz abgetrennt worden, um weiteren Schaden abzuwenden. Staatsanwaltschaft bestätigt Start von Ermittlungen Bei dem Angriff sollen nach Informationen des RBB sensible Daten abgeflossen sein. Die Senatskanzlei hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen mit Angaben zum Ausmaß und Hintergründen der Tat bedeckt. »Die forensischen Untersuchungen dauern an«, teilte Senatssprecherin Christine Richter mit. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigte die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens. Laut Senatskanzlei sind das Landeskriminalamt (LKA), die Staatsanwaltschaft Berlin und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eingeschaltet. Außerdem wurde ein Notfallkrisenstab eingerichtet, der unter der Leitung des Landesbevollmächtigten für Informationssicherheit die weiteren Schritte koordiniert. Die Behörden sprachen zuletzt von einem »IKT-Vorfall«. Solch ein Vorfall betrifft Angriffe, die die Sicherheit der Netzwerk- und Informationssysteme beeinträchtigen und Folgen für die Verfügbarkeit, Authentizität oder Vertraulichkeit von Daten oder Dienstleistungen haben.