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04.10.2026
11:03 Uhr
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In diesem Jahr wurden in der EU sowie in Norwegen und der Schweiz bislang rund 453.000 Asylanträge registriert. Deutschland liegt im EU-Vergleich nur noch auf Platz drei.

In Europa sind in den ersten neun Monaten deutlich weniger Asylanträge registriert worden. Nach bislang unveröffentlichten Daten der Asylagentur der Europäischen Union (EUAA), die der Welt am Sonntag vorliegen, registrierten die Europäische Union sowie Norwegen und die Schweiz von Januar bis Ende September insgesamt 452.969 Schutzanträge. Das sind 24,3 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, in dem 598.575 Anträge eingingen. Deutschland ist demnach bei der Zahl der Asylanträge in diesem Jahr im EU-Vergleich nur noch auf Platz drei. Hierzulande wurden dem EU-Bericht zufolge 70.257 Schutzanträge gestellt. In Frankreich wurden seit Januar 98.822 Asylanträge und in Italien 78.496 Anträge gestellt. Die wenigsten Anträge verzeichneten Malta mit 294, die Slowakei mit 131 und Ungarn mit 83 gestellten Anträgen. Afghanistan war häufigstes Herkunftsland Afghanistan war in den ersten neun Monaten das häufigste Herkunftsland der Antragstellenden in Deutschland. Der Anteil lag bei 23 Prozent. Dahinter folgen Syrien mit zwölf und die Türkei mit zehn Prozent. Auch in der gesamten EU sowie in Norwegen und der Schweiz stammten die meisten Antragstellenden aus Afghanistan. Insgesamt wurden 52.361 Anträge von Menschen aus dem Land gestellt. Dahinter folgen Menschen aus Venezuela mit 37.294 und Bangladesch mit 26.497 gestellten Anträgen. 6.420 Menschen aus Russland stellten einen Asylantrag. Von Menschen aus der Ukraine kamen 12.182 Anträge. 49 Prozent der ukrainischen Asylanträge wurden alleine in Frankreich gestellt.