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21.03.2026
10:45 Uhr
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In der Hansestadt wird 24 Stunden gestreikt, der öffentliche Nahverkehr ist stark beeinträchtigt. Am Montag sollen die Tarifverhandlungen fortgeführt werden.

In Hamburg ist der U-Bahn-Verkehr wegen eines weiteren Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr eingestellt. Auch der Busverkehr ist stark beeinträchtigt, wie die Hamburger Hochbahn mitteilte. Einzelne Buslinien der Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) fahren nach Fahrplan oder unregelmäßig. Die Gewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten der Hochbahn sowie der VHH zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Dieser soll am Sonntagmorgen enden. Nicht betroffen sind die S-Bahnen und die Hafenfähren. Die Hochbahn war bereits vergangenen Donnerstag für 24 Stunden bestreikt worden . Ende Februar waren sowohl die Hochbahn als auch die VHH für 48 Stunden bestreikt worden. Hintergrund seien weiterhin schwierige Tarifverhandlungen, teilte die Hochbahn mit. Die Gespräche sollen kommenden Montag fortgesetzt werden. Arbeitskampf für bessere Arbeitsbedingungen In den meisten Bundesländern geht es bei den Verhandlungen für den Nahverkehr um bessere Arbeitsbedingungen im Rahmen der sogenannten Manteltarifverträge. Diese regeln etwa Arbeitszeit, Pausenlänge und freie Zeit zwischen den Schichten. In Bayern, Brandenburg, dem Saarland, Thüringen und bei der Hamburger Hochbahn wird zusätzlich über höhere Löhne und Gehälter verhandelt. In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein gibt es bereits Einigungen. Auch in Hessen wurde ein Kompromiss erzielt. Die Gewerkschaftsmitglieder werden dort nun befragt, ob ihnen das Ergebnis ausreicht. In Niedersachsen kam es bisher nicht zu Arbeitskämpfen. Dort gilt bis Ende März eine Friedenspflicht, während der nicht gestreikt werden darf.