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03.10.2026
05:15 Uhr
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Der festgenommene Co-Pilot hat einen früheren Job bei einer Fluggesellschaft wegen Sicherheitsbedenken verloren. Medien zufolge war er mit einem Flugverbot belegt worden.

Der festgenommene Co-Pilot und mutmaßliche Cockpit-Angreifer auf einem Flydubai-Flug nach Tel Aviv ist offenbar schon Jahre vorher wegen extremistischer Ansichten aufgefallen. Wie CNN und ABC News berichten, soll der Mann von seinem früheren Arbeitgeber Oman Air als Sicherheitsrisiko eingestuft und suspendiert worden sein. Laut dem Wall Street Journal wurde er von der Fluggesellschaft mit einem Flugverbot belegt. Er durfte demnach aber weiterhin in einer Verwaltungsfunktion bei der Fluggesellschaft arbeiten. Den Berichten zufolge war bei dem mutmaßlichen Angreifer aus dem Oman bereits 2024 extremistisches Material gefunden worden. Damals war er als Co-Pilot in Ausbildung bei Oman Air beschäftigt. Dem Sender ABC News zufolge versuchen Ermittler aktuell herauszufinden, wie es dem Mann später trotz des Flugverbots gelingen konnte, für Flydubai zu fliegen. Der Festgenommene, der inzwischen in die Emirate gebracht worden ist, soll demnach mit den Ermittlungsbehörden kooperieren. Er habe die Absicht angedeutet, dass er das Flydubai-Flugzeug in Israel zum Absturz bringen wollte, zitiert der Sender ABC News Personen, die über die Ermittlungen informiert sind. Der Flug der emiratischen Fluglinie war am Mittwoch von Dubai nach Tel Aviv unterwegs, als es zu einem mutmaßlichen Messerangriff des Co-Piloten auf den Piloten kam. Der Pilot schaffte es nach eigenen Angaben trotz schwerer Verletzungen, die Tür des Cockpits zu öffnen. Mehrere Passagiere konnten den Angreifer daraufhin überwältigen. Die emiratischen Behörden haben Ermittlungen eingeleitet, Motiv und Absichten des mutmaßlichen Angreifers sind noch immer ungeklärt. Die israelische Regierung geht bereits von einem dschihadistischen Terroranschlag aus. »Wir wissen, dass er einer islamistischen Indoktrination unterzogen wurde«, sagte Israels Premierminister Benjamin Netanjahu . Auch ein hochrangiger Regierungsvertreter aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sprach im Zusammenhang mit der Gewalttat jüngst von Terrorismus.