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09.08.2026
13:05 Uhr
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Was ist in dieser Hitze besser als eine Tarte, die warm oder kalt gegessen werden kann? Gut, dass die schmackhafteste Blüte überhaupt gerade Saison hat.

Zucchiniblüten sind für Anya Schmidt untrennbar mit Italien verbunden. Lange Zeit traute sich die 51-Jährige nicht an deren Zubereitung heran, zu Unrecht, wie sie mittlerweile festgestellt hat. »Von wegen kompliziert, man muss lediglich den Blütenstempel herausdrehen«, sagt sie. Weibliche und männliche Exemplare gibt es, essbar sind beide, zum Füllen eignen sich die männlichen etwas besser. Der Unterschied: Nur die männlichen haben ein Staubblatt und wachsen am Stiel der Frucht. Zubereiten lassen sie sich auf verschiedenste Arten und Weisen: vegetarisch, vegan oder mit Fisch und Fleisch, gefüllt, gedünstet oder ausgebacken. Schmidt belegt eine sommerliche Ricotta-Tarte damit, die gut widerspiegelt, wofür ihr Blog Tegernsee Kitchen steht: »Einfache, bunte, vegetarische Gerichte, die eine bessere Ernährung im Alltag ohne Dogma unterstützen.«