Zeit 03.06.2026
16:12 Uhr

(+) WM-Rasen: »Kein Rasen ist perfekt – jede Art hat ihre Achillesferse«


Sechs Jahre Forschung, um die perfekten Rasenflächen für die WM zu züchten: John Rogers ist der Mann dahinter. Er erklärt, was für einen Rasen Weltklassefußball braucht.

(+) WM-Rasen: »Kein Rasen ist perfekt – jede Art hat ihre Achillesferse«
Grüne Halme sind sein Leben: John »Trey« Rogers ist eine Art Guru, wenn es um den perfekten Rasen geht. Bereits 1994 hat er für die letzte Fußballweltmeisterschaft in den USA Rasen gezüchtet. Er entwickelte den ersten tragbaren Naturrasen für eine WM überhaupt. Seither ist das Grün zum Hightech-Produkt geworden. DIE ZEIT: Herr Rogers, mehr als sechs Jahre haben Sie und Ihr Team am perfekten Rasen für die Fußballweltmeisterschaft 2026 gearbeitet. Begegnet Ihnen Gras auch schon im Traum? John Rogers: Ja. Ich weiß nicht, ob überhaupt einmal 24 Stunden vergehen, in denen ich nicht dran denke. Es ist ein bisschen wie bei dem Spiel Whac-A-Mole (in dem Maulwürfe, die aus Löchern hervorschießen, zurück in ihre Löcher geschlagen werden müssen, Anm. der Redaktion). In irgendeinem der 16 WM-Stadien taucht immer etwas auf. Ich frage mich: Was müssen wir noch sicherstellen, damit nichts schiefgeht? Davon wache ich immer noch nachts auf.