Zeit 17.03.2026
14:58 Uhr

(+) Toxische Maskulinität: Sind Männer wirklich so toxisch?


Männer werden oft allgemein zum Problem erklärt. Dabei verhalten sich die meisten besser als ihre Väter. Wer pauschal abwertet, hilft niemandem – auch nicht den Frauen.

(+) Toxische Maskulinität: Sind Männer wirklich so toxisch?
Um es gleich zu sagen: Ich mag Männer. Junge und alte, reiche und arme, konservative und linke. Alles andere wäre ja auch albern, schließlich sind sie unsere Väter, Brüder, Ehemänner, Onkel und Söhne. Also: Teil von uns. Lebenswichtig und liebenswürdig. Aber eben etliche auch durchgeknallt, zumindest eine wachsende Zahl von ihnen. Männer sind die treibende Kraft hinter dem Trend zum Abgrund, auf den sich die westliche Welt zubewegt. Männer, die wütend sind. Die sich allem Anschein nach bedroht fühlen, die Angst haben und unsicher sind, denn sonst würden sie nicht diesen Drang verspüren, ihre Männlichkeit unter Beweis zu stellen, indem sie nach unten treten, Schwache demütigen, Gewalt verherrlichen und Krieg treiben. Männer mit akuter Großmannssucht gefährden Frieden und Wohlstand.