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08.03.2026
14:29 Uhr
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Wie geht es den Menschen im Iran? Trotz Internetblockade konnten wir mit fünf Iranern Kontakt aufnehmen. Sie erzählen vom Alltag unter Bomben und wie sie Trump sehen.

Dariush Hosseini, 43, PR-Berater, Teheran: Meine dreijährige Tochter und ich haben ein neues Spiel, wir nennen es Blitz und Donner. Es geht so: Wenn es draußen knallt, verstecken wir uns hinter irgendwelchen Möbeln. Wir tun so, als sei der Krieg nicht echt. Sie hat dann zwar immer noch Angst, aber sie lacht. Langsam kommt sie allerdings dahinter, dass wir ihr nicht die Wahrheit sagen. Neda Nouri, 49, Büroangestellte, Teheran: Ich glaube, die meisten Iranerinnen und Iraner machen sich keine Sorgen über den Krieg. Im Gegenteil: Er gibt uns Hoffnung auf Veränderung.