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30.05.2026
19:28 Uhr
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Ob in der Serie »Euphoria« oder den Songs von Ikkimel: Sexualität ist überall in der Popkultur. Gleichzeitig hat die Gen Z immer später Sex. Wie passt das zusammen?

Das Gemeine an der Gegenwart ist ja: Man kriegt sie schlecht zu fassen. Also denkt man sich Deutungsmuster aus. Seit einigen Jahrzehnten hat sich die Öffentlichkeit darauf geeinigt, dass es eine sinnvolle Idee ist, Menschen in Generationen einzuteilen, diesen Generationen bestimmte Eigenschaften zuzuschreiben und sich damit die Welt – oder zumindest viele Verhaltensweisen junger und nicht mehr ganz junger Leute – zu erklären. Die Generation Z zum Beispiel sollte mal die Welt retten (Hallo, Greta Thunberg!), heute gilt sie weithin als faul, achtsamkeitsbesessen, ein bisschen spießig. Und jetzt auch noch: prüde.