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01.10.2026
10:04 Uhr
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Wer auf den Mond darf, bestimmen die Amerikaner. Nun haben sie die Spielregeln geändert. Für die Esa ist das bitter – ebenso für deutsche Astronauten mit Mondambitionen.

Geld, so verrückt das klingen mag, spielte in der Raumfahrt bei zwischenstaatlichen Kooperationen lange nur eine untergeordnete Rolle. Reisen von Menschen in die Schwerelosigkeit kosten zwar unzählige Euro, Dollar, Rubel oder Yen, durchaus. Aber harte Währung war als Tauschware unter Staaten in der Raumfahrt geradezu verpönt. Lieber tauschte man Güter gegen Dienstleistungen: Die USA nahmen Astronauten anderer Staaten in ihren Raketen zur Internationalen Raumstation (ISS) mit – wofür diese Staaten der Station dann ein Modul mit Forschungslabor oder einen Greifarm spendierten.