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16.08.2026
13:04 Uhr
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Frankreichs Feuerwehrleute kämpfen mit veralteten Schutzanzügen und ohne Atemmasken gegen die schwersten Brände seit Jahrzehnten. Jetzt treten sie in den Streik.

Der Rauch des Feuers brenne in Augen, Nase und Lunge, sagt der französische Feuerwehrmann Sébastien Bouvier. Die Großbrände dieses Sommers erzeugten Temperaturen von mehr als 1.000 Grad. »Mit unseren veralteten Schutzanzügen können wir uns nur acht Sekunden den Flammen nähern – dann wird es gefährlich heiß.« Und dann die dichte, rußige Luft. Manchmal arbeiteten sie von morgens bis spätnachts in einer Rauchwolke. Sie stoße giftiges Kohlenmonoxid aus – wer zu viel davon einatme, leide unter rasenden Kopfschmerzen, manchmal bis zur Ohnmacht. Kollegen hätten schon nach einer Kohlenmonoxidvergiftung in eine Druckkammer gemusst, um das giftige Gas aus dem Körper zu treiben.