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30.09.2026
20:57 Uhr
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Wie man mit seinen Gefühlen umgeht, ist entscheidend für die Psyche. Bloß: Dafür muss man wissen, was man fühlt. Das fällt vielen schwer. Psychologen wissen, was hilft.

Sie habe immer von sich gedacht, sie sei eine super Mutter. Sie könne das. Schließlich habe sie das ja studiert: Sozialpädagogik. Aber dann schlief ihr Sohn nicht ein, er schrie und schrie und ließ sich nicht beruhigen. »Das habe ich nicht ausgehalten«, sagt Hannah Schramm. »Das waren heftige Gefühle, vermutlich Panik, oder Verzweiflung darüber, dass ich ihm nicht helfen konnte, dass ich keine gute Mutter war.« Sie habe Chaos in sich gefühlt – konnte in dem Moment aber nichts davon benennen. Als sei sie abgespalten von sich selbst. Wie von außen habe sie beobachtet, wie sie auf das schreiende Kind mit Wutanfällen reagierte. Aber was da in ihr vorging? »Davon wusste ich nichts.«