Zeit 28.09.2026
12:04 Uhr

(+) Die Linke Berlin: Kann eine Luxusvillensteuer die Versprechen der Linken finanzieren?


Die Linke will in der Hauptstadt Luxusvillen besteuern, um ihre Wahlversprechen zu finanzieren. Das Vorbild: Los Angeles. Ökonomen bezweifeln, dass das funktioniert.

(+) Die Linke Berlin: Kann eine Luxusvillensteuer die Versprechen der Linken finanzieren?
Die Berliner Linke hat sich einiges vorgenommen. Ihr zentraler Slogan im Wahlkampf lautete: »Berlin bezahlbar machen.« Dafür will die Partei in der Hauptstadt nicht nur Wohnungskonzerne vergesellschaften. Sie fordert unter anderem auch, die Mieten für landeseigene Wohnungen zu deckeln, Preise für den öffentlichen Nahverkehr zu senken, oder sogenannte Kiezkantinen einzuführen. »Für viele wird selbst ein einfaches Mittagessen zum Luxus«, heißt es im Wahlprogramm der Berliner Linken. Mit ihren Themen hat die Linke im Wahlkampf offensichtlich viele Menschen erreicht. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap zufolge konnte sie vor allem mit ihren Vorschlägen zur Wohnungspolitik punkten. 37 Prozent der Berlinerinnen und Berliner sind demnach überzeugt, dass die Linke am ehesten für bezahlbaren Wohnraum sorgen werde. Damit liegt sie mit großem Abstand vor den anderen Parteien.