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06.10.2026
13:51 Uhr
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Ermittler haben den früheren BND-Präsidenten August Hanning festgenommen. Er soll sich Staatsgeheimnisse beschafft und das Wissen zu Geld gemacht haben.

In der Welt der Geheimdienste ist der Verrat Alltagsgeschäft. Doch schwierig wird es immer dann, wenn der Verräter aus den eigenen Reihen stammt. Ein solcher Verdacht beschäftigt derzeit den Bundesnachrichtendienst (BND). Ausgerechnet der frühere Präsident des Auslandsgeheimdienstes, August Hanning, soll seine ehemalige Behörde ausgekundschaftet haben, um geheime Informationen zu Geld zu machen. Am Dienstagmorgen wurde er deswegen festgenommen. Die Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Hanning wegen des Verdachts der landesverräterischen Ausspähung, des Auskundschaftens von Staatsgeheimnissen, des versuchten Landesverrats sowie der geheimdienstlichen Agententätigkeit. Seinen früheren Büroleiter Manfred D. ließen die Ermittler gleichzeitig festnehmen. Ihm wird Beihilfe zum versuchten Landesverrat und zur landesverräterischen Ausspähung vorgeworfen.