Der Gebrauchtwagenhändler Christian Lindner hat „alle freiheitsliebenden Menschen innerhalb und außerhalb der Partei“ aufgefordert, sich hinter Wolfgang Kubicki zu versammeln. Viele werden sich fragen, wer ist dieser Typ, und warum mischt er sich da ein? Aber Lindner hat wohl früher mal irgendwas mit Politik gemacht. Es ist ja tatsächlich besser, sich hinter Wolfgang Kubicki zu versammeln als vor Wolfgang Kubicki, weil man ihn dann nur sehr schlecht sehen würde. Wobei sich jetzt natürlich die Frage stellt, wie viele freiheitsliebende Menschen es innerhalb und außerhalb der FDP überhaupt gibt und ob sich freiheitsliebende Menschen gerne von einem Gebrauchtwagenhändler vorschreiben lassen, hinter wem sie sich versammeln sollten. Erfolgversprechender wäre Lindners Appell, wenn er alle obrigkeitshörigen Menschen innerhalb und außerhalb der Partei aufgefordert hätte, sich hinter Kubicki zu versammeln. Allerdings gehört Lindner gar nicht zur Obrigkeit. Das heißt: Kubicki muss sich erstmal selber hinter sich versammeln, damit er sicher sein kann, dass wenigstens einer hinter ihm steht.