Welt 07.05.2026
16:02 Uhr

Wenn in einem Westdeutschen ein ostdeutsches Herz schlägt


Bei Organspendern herrscht ein Ost-West-Gefälle.

Wenn in einem Westdeutschen ein ostdeutsches Herz schlägt

Im Bundestag wurde über eine Reform der Organspende debattiert. Die Bereitschaft zum Abgeben lebenswichtiger Organe ist in Deutschland nach wie vor gering, es müssen ausländische Organe eingeführt werden, bei denen die Haltungsbedingungen des Spenders oder der Spenderin oft nicht ganz geklärt sind. Bei einheimischen Spendern herrscht ein erstaunliches Ost-West-Gefälle. Ostdeutsche erklären sich wesentlich häufiger bereit, anderen Menschen nach dem Ableben mit Herz, Niere, Hornhaut, Lunge oder Leber auszuhelfen. Wie lässt sich das erklären? Ist die Solidarität in der ehemaligen deutschen demokratischen Republik stärker ausgeprägt? Oder steckt eine andere Überlegung dahinter? Könnte es sich hier um einen klammheimlichen Versuch der Unterwanderung handeln? Will man durch üppige Organspenden praktisch in westdeutsche Körper eindringen und sie nach und nach übernehmen? Wenn in einem Westdeutschen ein ostdeutsches Herz schlägt, spürt der Organspende-Empfänger dann plötzlich eine sehr große Nähe zu Putin, während er gleichzeitig starke Abstoßungsreflexe gegen Migranten entwickelt?