Aus Sorge vor den Folgen der von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ab dem 1. Juli 2027 geplanten Zuckersteuer (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/plus6abcc0e31181c77c293b7679/gesetzentwurf-exklusiv-start-ab-juli-2027-so-viel-geld-soll-die-zuckersteuer-in-klingbeils-haushalt-spuelen.html) denken immer mehr Kinder um. Um eine gefährliche Unterzuckerung zu vermeiden, wollen junge Deutsche jetzt vermehrt auf Getränke mit prozessiertem Zucker zurückgreifen, für die keine Steuererhöhung geplant ist: auf Bier und Wein. „Wenn der Liter Cola demnächst 38 Cent teurer wird, greife ich lieber zu einem schönen lieblichen Wein, der in Deutschland bekanntlich von der Alkoholsteuer ausgenommen ist (verlinkt auf https://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Steuern/Verbrauchsteuern/Alkohol-Tabakwaren-Kaffee/Steuergegenstand-Besonderheiten-Wein/Besonderheiten-Wein/besonderheiten_wein_node.html) “, erklärt der 14-jährige Leon-Marie Wölbke aus Pichelsberg nach einem kräftigen Schluck aus einer Flasche Deidesheimer Nierentritt, „irgendwie muss man seinen Zuckerbedarf schließlich stillen, falls Friedrich Merz die Steuer doch nicht kippt! (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article6abe269eca5c42fe8f931980/kanzleramt-stoppt-laut-bericht-gesetzentwurf-zur-zuckersteuer-nicht-mehrheitsfaehig.html) “ Gesundheit egal Andere Jugendliche wiederum wollen jetzt prophylaktisch mehr Bier zu sich nehmen. Da sei der vergorene Zucker zwar nicht mehr zu schmecken, aber immerhin drohten beim Bier keine höheren Steuern, so die experimentierfreudigen Nachwuchstrinker. Einwände, dass der Alkoholkonsum schädliche Folgen für die Gesundheit haben könnte, wollen die Kinder nicht gelten lassen. „Bei der Begründung der Zuckersteuer ist schließlich auch nicht mehr von Gesundheit die Rede“, lallt Wölbke mit Verweis auf den Entwurf des Bundesfinanzministeriums, in dem von einer Entlastung der Krankenkassen und Gesundheitsprävention keine Rede mehr ist. Während sich in weiten Teilen der Republik ein gewisses Unwohlsein darüber breitmacht, dass die Jugend den Erwachsenen bald das ganze gute Zeug wegtrinkt, zeigt man sich in Bayern ganz entspannt. Dort begrüßt man die neue Entwicklung ausdrücklich – insbesondere mit Blick auf die notleidende Brauwirtschaft. Fachleute der CSU prüfen demnach bereits, ob Bier künftig noch stärker als bislang in die frühkindliche Ernährung integriert werden könnte. Bayern froh Das stärke zum einen die Brauwirtschaft und trainiere zum anderen ab der Entwöhnung von der Mutterbrust die in Bayern unabdingbare Grundbefähigung, nach zwei Maß noch Autofahren (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/article2451770/Oktoberfest-Beckstein-findet-Autofahren-nach-zwei-Mass-Bier-ok.html) und Stammtischreden halten zu können. CSU-Chef Markus Söder wollte die Pläne zunächst nicht kommentieren, stellte aber klar: „Hauptsache, die Kinder kiffen nicht!“ Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf https://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!