Welt 16.03.2026
11:36 Uhr

Wegen Benzinpreis – Zeitumstellung jetzt um zwei Stunden


Gut, dass wir die Zeitumstellung als Relikt aus der Ölkrise in den 1970er Jahren noch haben! Um die Energiepreise besser in den Griff zu bekommen, werden die Uhren in der EU von 2 auf mindestens 4 Uhr vorgestellt.

Wegen Benzinpreis – Zeitumstellung jetzt um zwei Stunden

Die EU macht ernst im Kampf gegen die hohen Spritpreise aufgrund des Iran-Kriegs! Um noch mehr von der Umstellung von Winter- auf Sommerzeit zu profitieren, sollen die Uhren nicht mehr nur um eine Stunde vorgestellt werden. Das ist aus Brüssel zu hören, wo man froh ist, die ursprünglich als Reaktion auf die Ölpreiskrise in den 1970er Jahren (verlinkt auf https://www.welt.de/gesundheit/article68f8a0444fa665dfcbddd2f5/zeitumstellung-was-sie-dazu-wissen-sollten-und-warum-es-sie-ueberhaupt-noch-gibt.html) eingeführte Zeitumstellung trotz der Unzufriedenheit vieler EU-Bürger (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article244461876/Zeitumstellung-Drei-Viertel-in-Deutschland-wollen-Abschaffung.html) nicht abgeschafft zu haben. Nach Informationen des Zeitreise-Magazins GLASAUGE will die Europäische Gemeinschaft das machtvolle Mittel gegen hohen Energieverbrauch deutlich stärker nutzen als bislang: So geht man davon aus, dass eine Zeitumstellung um gleich zwei Stunden aufgrund des noch länger werdenden Tages die Strom- und Spritpreise deutlich senken könne. EU experimentiert mit Zeitumstellung „Schließlich ist das schon seit 1980 das Argument, weshalb man in Deutschland zweimal im Jahr die Uhren verstellt – in manchen Landesteilen sogar um Jahre auf 1933“, erklärt ein Beamter der Zifferblatt-Regulierungsbehörde der EU. Auch andere kreative Maßnahmen werden bereits diskutiert. Ein Expertengremium arbeitet gerüchteweise an der Einführung sogenannter „Premium-Minuten“. Diese besonders energieeffizienten Minuten sollen vor allem während des Berufsverkehrs zum Einsatz kommen und werden laut Plan automatisch übersprungen, wenn sich der Benzinpreis einem kritischen Niveau nähert. „Wenn es zu teuer wird, lassen wir einfach ein paar Minuten aus“, heißt es aus Kreisen der zuständigen Arbeitsgruppe. Benzinpreise immer niedriger? Damit aber nicht genug: Sollten sich die Auswirkungen auf die Energiekosten nicht wie gewünscht auswirken, kann man sich in der EU ein noch drastischeres Drehen an der Uhr vorstellen. Demnach wäre es denkbar, einzelne Wochentage komplett nach vorn zu verschieben. Montag könnte auf Freitag verlegt werden, wodurch die Arbeitswoche deutlich verkürzt würde und es weniger Pendlerverkehr gebe. Dem Vernehmen nach liebäugelt Brüssel inzwischen auch mit einer Zeitumstellung um 24 Stunden. Erste Berechnungen haben ergeben, dass diese ähnlich effektiv sei wie die Regelung, dass Tankstellen in Deutschland künftig nur einmal täglich (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69b79e73fc05063917a4cb8f/abzocke-an-den-tankstellen-regierung-will-kartellrecht-verschaerfen.html) die Benzinpreise auf 10 Euro erhöhen dürfen. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!