Beim Spiel zwischen Eintracht Frankfurt (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/eintracht-frankfurt/) und dem VfB Stuttgart (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/vfb-stuttgart/) sind im Heimbereich zwei Zuschauer verletzt worden. Das bestätigte die Eintracht nach dem 2:2 am letzten Spieltag der Bundesliga. Die Hessen machten zunächst keine Angaben, wie schwer die beiden Menschen verletzt wurden. Grund war Pyrotechnik, die im Heimbereich gezündet wurde. „Mit Spielbeginn wurden im Heimbereich zahlreiche Böller und vor allem Raketen (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/raketen/) abgeschossen“, hieß es in einem Statement der Eintracht. Frankfurts Vorstandsmitglied Philipp Reschke reagierte mit Bestürzung auf die Vorkommnisse. „Diese Aktion ist ein Wahnsinn, nicht nachzuvollziehen und vollkommen inakzeptabel. Mit Böllern und vor allem Raketen nimmst du genau das in Kauf, was jetzt passiert ist. Wir versuchen aktuell, mit den Betroffenen in Kontakt zu treten“, äußerte er. Immer wieder Böller- und Raketenwürfe Die Partie begann wegen des dichten Nebels über dem Spielfeld mit mehreren Minuten Verspätung. Auch während des Spiels kam es immer wieder zu Böller- und Raketenwürfen und damit auch zu Knallgeräuschen im Stadion. Gefährlich wurde es für einige auf dem Feld in der 28. Minute. Ein Feuerwerkskörper aus der Frankfurter Kurve explodierte nur wenige Meter von Stuttgarts (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/stuttgart/) Keeper Alexander Nübel (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/alexander-nuebel/) entfernt. Auch Angelo Stiller und Frankfurts Ritsu Doan standen in der Nähe. „Man muss einfach probieren, das auszublenden. Das ist schwer, wenn so nah neben deinem Ohr, neben deinem Gesicht etwas quasi in die Luft geht, explodiert“, sagte der momentan verletzte Frankfurter Nnamdi Collins in der Halbzeitpause bei Sky. „Die Fans wollen Feuer machen. Dafür steht Frankfurt auch. Aber im Endeffekt soll keinem Spieler auf dem Platz etwas passieren. In solchen Situationen muss man aufpassen, dass dem Spieler nichts passiert.“