Welt 03.07.2026
14:14 Uhr

Klopp leider zu teuer – Erich Ribbeck wird neuer Bundestrainer


Überraschung nach dem Aus von Julian Nagelsmann: Weil Wunschkandidat Jürgen Klopp zu viel Geld kosten würde, greift der DFB zu einer anderen Lösung.

Klopp leider zu teuer – Erich Ribbeck wird neuer Bundestrainer

Fußball-Deutschland ist erleichtert: Nach dem Aus von Julian Nagelsmann (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a461b2a3f5c38e2aa5a6387/wm-debakel-nagelsmann-tritt-als-bundestrainer-zurueck-klopp-will-uebernehmen.html) hat der DFB einen neuen Bundestrainer gefunden. Allerdings handelt es sich dabei nicht um Jürgen Klopp, wie von vielen erwartet worden war. „Wir haben uns unsere Finanzen angeschaut und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns das nicht leisten können“, fasst DFB-Präsident Bernd Neuendorf die Entscheidungsfindung mit einem bedauernden Schulterzucken zusammen. Nicht nur hätte Klopp ein deutlich höheres jährliches Salär als sein Vorgänger bezogen – zudem seien die Forderungen seines Noch-Arbeitsgebers Red Bull extrem happig gewesen, heißt es aus DFB-Kreisen. Demnach würde der Energy-Drink-Hersteller aus Salzburg als Ablöse unter anderem eine einstellige Millionensumme (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a476d6280a38cbeb7ec12f6/wm-2026-bundestrainer-red-bull-wuerde-fuer-klopp-eine-abloese-verlangen.html) , die Rückerstattung der astronomischen Kosten für Klopps Zahnbehandlungen sowie garantierte Niederlagen der deutschen Nationalmannschaft gegen Österreich verlangen. DFB plante Einschnitte „Um Geld zu sparen, wollten wir die Mannschaft bei künftigen Turnieren in Jugendherbergen unterbringen und den neuen DFB-Campus als Stundenhotel vermieten“, lässt Neuendorf durchblicken, „zudem konnten wir Nike nicht davon überzeugen, noch ein paar zusätzliche Millionen springen zu lassen, wenn wir aus Imagegründen auf die Teilnahme an den nächsten Weltmeisterschaften verzichten.“ Angesichts dessen habe man sich nun für eine bewährte und weniger teure Lösung entschieden, heißt es seitens der DFB-Trainerfindungskommission: Die Wahl fiel auf den 89-jährigen Erich Ribbeck, der die Nationalmannschaft schon zwischen 1998 und 2000 betreut hatte (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/article246001642/Nationalmannschaft-Nur-Erich-Ribbeck-war-noch-erfolgloser-als-Flick.html) . „Unter ihm ist die Nationalmannschaft nie bei einer WM im Sechzehntelfinale ausgeschieden“, präsentiert man im DFB eine Erfolgsbilanz, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht. Zumal „Sir“ Erich als Rentner sicherlich keine überzogenen Gehaltsvorstellungen habe. Geben Nörgler jetzt Ruhe? Von der überraschenden Bundestrainer-Wahl verspricht man sich im DFB nun ein Ende der nicht enden wollenden Kritik an System, Hautfarbe (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/plus6a4289b6c1fbb2d527506017/fussball-wm-hautfarbe-scheissegal-oder-fremdenlegion-wie-die-afd-ueber-die-nationalelf-spricht.html) und fehlenden Tugenden der deutschen Auswahl. „Früher war schließlich alles besser“, so der Fußballverband. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!