Im Bemühen um Reformen hoffnungslos festgefahren, Zentrum einer verstrittenen Koalition (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69e856774a467a672855f964/gkv-streit-um-buergergeldempfaenger-eskaliert-jetzt-droht-union-mit-blockade-von-warkens-gesundheitsreform.html) , kein Verständnis für die Sorgen des kleinen Mannes – so liegt Buckelwal Timmy schon drei Wochen vor der Insel Poel in der Ostsee. Doch jetzt hat der Meeressäuger überraschend prominente Gesellschaft bekommen: In den frühen Morgenstunden lief Friedrich Merz unweit von Timmy in der Wismarer Bucht auf Grund. Beobachtern zufolge war der Bundeskanzler vorher orientierungslos zwischen Union und SPD bei der Reform des Gesundheitssystems, der Renten und des Stadtbilds in Deutschland hin- und hergeschwommen, um letztlich mit einem wimmernden Ächzen auf einer Sandbank liegenzubleiben. Seitdem versuchen Helfer, den gestrandeten Sauerländer mit 2,5 Kilo Makrelen (verlinkt auf https://www.welt.de/regionales/mecklenburg-vorpommern/article69e7967e2b77976b1d650ca9/buckelwal-mit-sender-versehen-makrelenfuetterung-geplant.html) und einem Pils zum Weiterschwimmen zu animieren. Leider bislang vergeblich. Merz atmet regelmäßig Während bereits böse Gerüchte kursieren, dass sich der Bundeskanzler mit seinem fehlgeschlagenen Abtauchen vor der Schlichtung der nicht enden wollenden Streitereien zwischen den Koalitionspartnern in Berlin drücken wolle, gibt es aber auch Nachrichten, die für vorsichtigen Optimismus sorgen. Merz gehe es den Umständen entsprechend gut, erklärte ein Sprecher – er atme regelmäßig, bewege seine Schwanzflosse und werfe derzeit niemandem vor, dass er zu wenig arbeite. Bemerkenswerter Nebeneffekt: Die Beliebtheitswerte des Kanzlers haben sich drastisch verbessert. Deutlich weniger Bundesbürgerinnen und Bundesbürger als zuletzt sind noch dafür, Merz in Ruhe gehen zu lassen (verlinkt auf https://www.welt.de/politik/deutschland/article69da5ec163f4b33e8486278b/neue-umfrage-unzufriedenheit-mit-merz-und-schwarz-roter-regierung-auf-rekordhoch.html) , weil er sich nur noch unnötig quäle. Kooperativer als der Wal? Ganz im Gegenteil: Eine vom Schicksal des traurigen Säugers angerührte Mehrheit wünscht sich, dass er mithilfe von Luftkissen vorsichtig angehoben und auf einer zwischen zwei Pontons gespannten Plane in den Atlantik gezogen wird. Allerdings wird das Hinzuziehen einer Tierärztin aus Hawaii (verlinkt auf https://www.welt.de/vermischtes/article69e883e8ff0951f41af8f2d6/buckelwal-vor-poel-abgesprungene-us-tieraerztin-prangert-drei-schwerwiegende-fehler-bei-der-rettungsmission-an.html) ausgesprochen kritisch gesehen, weil sich das auf lange Sicht bloß Privatversicherte (verlinkt auf https://www.welt.de/wirtschaft/plus69e77eb522c1be7fdc087b27/gesundheitsreform-ich-will-ihnen-offen-sagen-von-der-reform-profitieren-privatversicherte.html) und Bürgergeldempfänger leisten können. Folgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook (verlinkt auf http://www.facebook.com/glasauge.satire) , X (verlinkt auf https://twitter.com/WELT_GLASAUGE) oder Instagram (verlinkt auf https://www.instagram.com/glasauge_satire/) – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!