Gerhard Schröder darf Putins militärische Spezialoperation in der Ukraine nicht beenden. Das haben Vertreter der EU beschlossen. Sie glauben, dass Schröder von Moskau ferngesteuert wird. Die EU-Außenbeauftragte Kallas erklärte, Schröder würde irgendwie „auf beiden Seiten des Verhandlungstisches sitzen“. Das soll ihm mal einer nachmachen, der Mann ist 82 Jahre alt und kann auf zwei Seiten eines Tisches gleichzeitig sitzen. Das ist doch großartig. Schröder könnte mit sich selbst einen Frieden aushandeln. Diese Chance nicht zu ergreifen wäre grob fahrlässig. Schröder kennt Putin, wie nur eine Marionette ihren Puppenspieler kennen kann. Er weiß, dass der russische Präsident im Herzen ein lupenreiner Demokrat ist, die Umstände erlauben es ihm leider seit 20 Jahren nicht, diesem Hobby nachzugehen. Schröder hat schon zu Anfang der militärischen Spezialoperation mit Putin gesprochen, und Schröders Frau hat dazu gebetet. Jetzt wurden diese Gebete erhört, denn Putin möchte gerne mal wieder mit Schröder über die Ukraine reden, um zu überprüfen, ob der Exkanzler immer noch seiner Meinung ist.