Nach der WM kommt es zum Werbe-Streit. Wie norwegische Medien berichten, hat Superstar Erling Haaland (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/fussball/wm/article6a4b3b1cef0ec9d7ef280b1f/norwegen-haaland-ist-ein-cyborg-toedlich-ein-wikinger-der-superlative.html) die Fluggesellschaft Norwegian verklagt. Grund ist laut der Zeitung „VG“ ein vermeintlicher Verstoß gegen das Werbegesetz. Die Zeitung zitiert Haalands Anwalt Thomas Hagen: „Wir können bestätigen, dass wir im Namen von York Promotions Ltd. und Erling Braut Haaland eine Klage gegen Norwegian Air Shuttle ASA eingereicht haben.“ Hagen erklärte demnach, dass es in dem Fall um die seiner Meinung nach rechtswidrige Verwendung von Haalands (damaligem) Markenzeichen (verlinkt auf https://www.welt.de/sport/video6a8bc5cbc3692834ff6da8c2/fussballstar-rasiert-haare-ab-erling-haaland-schockt-seine-fans-mit-neuer-frisur.html) durch Norwegian bei der Vermarktung von Flugtickets im Rahmen der Fußball-WM geht. Aus der Terminliste des Amtsgerichts Oslo geht laut VG außerdem hervor, dass Erling Haaland und sein britisches Unternehmen am 9. Oktober einen ersten Verhandlungstermin mit der Airline haben sollen. Um welche Beiträge es sich genau handeln soll, ist nicht bekannt. Offenbar ist ein Beitrag aus dem Instagram-Profil der Fluggesellschaft verschwunden. Darauf hieß es: „Wir sahen noch nie so norwegisch aus.“ Auf das Foto eines Norwegian-Flugzeugs wurde per Bildbearbeitung Haalands blonder Zopf eingefügt. „Wir hoffen auf einen vernünftigen Dialog“ Eivind Hammer Myhre, Pressesprecher bei Norwegian, bestätigt gegenüber VG, dass das Unternehmen die Klage erhalten hat. Er sagt: „Es stimmt, dass wir eine Klage erhalten haben, die wir nicht nachvollziehen können.“ Und weiter: „Wir haben, wie fast ganz Norwegen, diesen Sommer die Nationalmannschaft durch einige wenige spontane Beiträge angefeuert, die auf Trends in den sozialen Medien basierten.“ Es sei schade, dass die Anfeuerungsrufe mit einer Klage beantwortet wurden. „Aber wir hoffen auf einen vernünftigen Dialog, damit wir auch in Zukunft unsere gemeinsamen Sporthelden anfeuern dürfen.“ Die Norweger hatten es bei der WM (verlinkt auf undefined) spektakulär ins Viertelfinale geschafft, scheiterten dort aber an England.