Welt 07.10.2026
23:17 Uhr

Anschlagsplan auf „Mall of America“ vereitelt – Verdächtiger wollte Nichtmuslime töten


In einem der größten Einkaufszentren der USA sollte es nach Angaben der Ermittler zu einem Terroranschlag kommen. Ein 18-Jähriger soll geplant haben, in der „Mall of America“ Dutzende Menschen zu töten – gezielt Nichtmuslime. Bei seiner Festnahme war er offenbar bereits vorbereitet.

Anschlagsplan auf „Mall of America“ vereitelt – Verdächtiger wollte Nichtmuslime töten

Die US-Bundespolizei FBI hat nach Angaben der Staatsanwaltschaft einen Anschlag in einem Einkaufszentrum in Bloomington bei Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) vereitelt. Ein Mann habe für Ende des Monats geplant, in der „Mall of America“ 30 bis 60 Menschen zu töten, sagte der Staatsanwalt des Bezirks Minnesota, Dan Rosen, auf einer Pressekonferenz. Nach Angaben des Weißen Hauses handelt es sich um einen 18-Jährigen, der mithilfe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) den Anschlag geplant haben soll. „Dieser junge Mann war radikalisiert und musste überwacht werden“, so Rosen. Der 18-Jährige sei zwei Jahre lang beschattet worden. Laut Strafanzeige bekräftigte er im Nachrichtenaustausch mit einer vertraulichen FBI-Quelle wiederholt seine Absicht, bei einem Anschlag Nichtmuslime zu töten. Rosen zufolge war der Mann am Dienstag festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, sich ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 sowie 200 Schuss Munition beschafft zu haben, um einen Terroranschlag zu begehen. Zudem wird er beschuldigt, einer „als terroristisch eingestuften ausländischen Organisation materielle Unterstützung“ leisten zu wollen. Bei der „Mall of America“ handelt es sich nach eigenen Angaben um das größte Shoppingcenter in Nordamerika. Das Einkaufszentrum zählt mehr als 500 Geschäfte.