Ein 31 Jahre alter Deutscher aus Bayern hat in den Tiroler Alpen einen rund 100 Meter tiefen Absturz über steiles, felsiges Gelände überlebt. Trotz schwerster Verletzungen konnte der Bergsteiger (verlinkt auf https://www.welt.de/themen/bergsteigen/) von einem Rettungshubschrauber geborgen und in die Klinik Innsbruck geflogen werden, heißt es in der Pressemitteilung (verlinkt auf https://www.polizei.gv.at/tirol/presse/aussendungen/pressec9e2.html?prid=554f6f76722b4e5a507a383d&pro=0) der Polizei. Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag gegen 17 Uhr im Bereich der „Inneren Wetterspitze“. Wie die Tiroler Polizei am Sonntag mitteilte, war der Mann gemeinsam mit zwei anderen Bergsteigern vom Gipfel abgestiegen. Die beiden Begleiter hatten den Deutschen zuvor nicht gekannt. Den Ermittlungen zufolge ging der 31-Jährige an einer abschüssigen, mit einem Seil gesicherten Passage voraus. Aus bislang ungeklärter Ursache trat er dort ins Leere und stürzte anschließend etwa 100 Meter über steiles und felsiges Gelände ab. Weil die beiden Begleiter nicht zu dem Verletzten gelangen konnten, setzten sie sofort einen Notruf bei der Leitstelle Tirol ab. Der Notarzthubschrauber „Martin 8“ rückte aus, barg den Schwerverletzten und flog ihn in die Klinik Innsbruck. Dass der Mann den etwa 100 Meter tiefen Absturz überlebte, dürfte als außergewöhnlich gelten. Die genauen Umstände des Unglücks sind Gegenstand weiterer Ermittlungen. Deutscher stirbt nach 80-Meter-Absturz Erst vor wenigen Tagen ist ein 43 Jahre alter Deutscher bei einem Absturz in den italienischen Dolomiten in Südtirol ums Leben gekommen. Der Mann stürzte nach Angaben der italienischen Nachrichtenagentur Ansa an der Rotwand bei Sexten mehr als 80 Meter von einem Klettersteig in eine Felsrinne. Ein Rettungshubschrauber entdeckte den Mann in der Rinne. Rettungskräfte wurden zu ihm abgeseilt, doch ein Arzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Mann war allein unterwegs und trug Klettersteigausrüstung. Niemand hatte den Absturz beobachtet.