Seit dem 18. Jahrhundert war er im Besitz des Adelsgeschlechts von Condé, 1926 wurde er gestohlen und kurz darauf gefunden: Der historische rosafarbene Diamant »Grand Condé« wird vom 17. Oktober 2026 bis zum 3. Januar 2027 im Condé-Museum im Château de Chantilly ausgestellt. Der gut neun Karat schwere Edelstein war im Oktober 1926 gestohlen worden. Nur zwei Monate später wurde er entdeckt: Angeblich versteckten die Diebe den Diamanten in einem Apfel, und ein Pariser Zimmermädchen fand ihn, als dieses unbeobachtet in jene Frucht biss. Klingt unglaubwürdig? Alle Zeitungen hätten damals darüber berichtet, das sei keine erfundene Geschichte, betont Museumsdirektor Mathieu Deldicque laut »France Télévisions« .
Laut dem Museum datiert die älteste Aufzeichnung zum Diamanten auf das Jahr 1740, er findet sich in einem Inventar, das nach dem Tod von Louis Henri de Bourbon, Prince de Condé, erstellt wurde. Der auffällige Diamant wurde zu einem der wichtigsten Edelsteine im Besitz der Familie. Henri d’Orléans vermachte schließlich den Diamanten zusammen mit dem gesamten Museum Condé dem Institut de France.
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