Sie werden etwa 50 Zentimeter groß, wiegen rund fünf bis sieben Kilogramm und sind sehr scheu: Im nordrhein-westfälischen Witten sind die Affen los. Genauer gesagt: sechs Rhesusaffen.
Die sehr intelligenten und zurückhaltenden Tiere sind laut Polizeiangaben aus einer Auffangstation ausgebrochen. Die Affen haben am Mittwoch vermutlich Mörtel aus einer Backsteinmauer gekratzt und konnten so ausbrechen, wie ein Polizeisprecher sagte. Bislang konnten die Tiere nicht eingefangen werden.
Die Rhesusaffen seien aus Tierschutzgründen in der Auffangstation untergebracht gewesen, heißt es. Die Verantwortlichen hätten der Polizei glaubhaft versichert, dass von den Tieren keine Gefahr ausgehe. Daher suchen die Einsatzkräfte auch nicht aktiv nach den Affen.
Tier auf Friedhof gesehen
Der WDR berichtet, der Besitzer kümmere sich darum, die Tiere wieder einzufangen. Dabei soll es bereits einen ersten Erfolg gegeben haben: Einer der sechs Affen konnte laut WDR wieder eingefangen werden. Zusammen mit einem Tierarzt sollen demnach jetzt auch die restlichen Affen wieder zurückgebracht werden. Ein weiteres Tier sei von Augenzeugen auf dem nahegelegenen Hauptfriedhof gesehen worden, als es über das Dach der Trauerhalle rannte.
»Wer einen Affen in seinem Garten sieht, kann sich aber an die Polizei oder die Feuerwehr wenden«, sagte ein Polizeisprecher. Man stehe in Kontakt mit den Verantwortlichen, die für das Einfangen der Tiere Sorge tragen würden.
