Das Assad-Regime in Syrien ist gestürzt, aber die Sicherheitslage im Land bleibt angespannt. Bei der Explosion einer Autobombe in der syrischen Hauptstadt Damaskus ist nun ein Soldat getötet worden. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf das Verteidigungsministerium. 18 weitere Menschen seien verletzt worden, berichtet die Staatsagentur weiter unter Berufung auf einen Vertreter des Gesundheitsministeriums.
Wie die Medien- und Kommunikationsdirektion des Verteidigungsministeriums Sana mitteilt, explodierte die Autobombe in der Nähe eines Gebäudes des Ministeriums. Zuvor habe eine Einheit der Armee einen dort platzierten Sprengsatz entdeckt. Danach kam es während des Versuchs der Entschärfung zur Explosion einer Autobombe im selben Gebiet.
Schüsse zu hören
Anwohner berichteten, mehrere Fahrzeuge seien in Brand geraten oder beschädigt worden. Nach der Explosion seien Schüsse zu hören gewesen.
Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte riegelten Sicherheitskräfte das Gebiet weiträumig ab. Mehrere junge Männer seien festgenommen worden, die versucht hätten, Fotos zu machen. Krankenwagen seien umgehend zum Explosionsort geeilt.
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Ermittlungen seien eingeleitet worden, heißt es. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
