Wenn man als Bafög-Empfängerin nebenbei einen Minijob, etwa als Kellnerin, hat, bekommt man nichts von seiner Leistung abgezogen. Wenn man allerdings einen fachspezifischen Nebenjob als Werkstudentin hat und über einen bestimmten Verdienst kommt, dann schon.
Ich finde, hier wird ein falscher Anreiz gesetzt. Ich weiß, dass ich enorm davon profitiert habe, dass ich mich bereits während des Studiums in meinem angestrebten Traumjob ausprobieren konnte. Gerade diese Vorerfahrung hat dann bei der Stellensuche nach der Uni sehr geholfen.
Gerade in der angespannten Situation auf dem Arbeitsmarkt ist ein Werkstudierendenjob umso wichtiger. Wenn man aber kein Bafög verlieren möchte, geht man dann vielleicht doch lieber kellnern?
Hier könnt Ihr mehr über das Thema erfahren.
Katharina Hölter, Redakteurin SPIEGEL Start
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