Es war ein überraschender Auftritt im Studio von MagentaTV: Popstar Robbie Williams, 52, stieß spontan zur Expertenrunde von Johannes B. Kerner und Laura Wontorra dazu, um das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien zu kommentieren. Von seinen Einschätzungen blieb allerdings eher wenig hängen. Stattdessen ging er mit einer anderen Szene viral: Williams purzelt ein weißer Klumpen aus dem Mund.
In den sozialen Medien vermuten Nutzer, es handle sich um Kokain. Auf den ersten Blick sieht es aus, als sei ihm der Gegenstand aus der Nase gefallen.
Der kleine Brocken landet auf dem Mikrofon, Williams wischt ihn weg. Dabei bleibt er aber offenbar an seiner Hand hängen. Als sich der Sänger am Kopf kratzt, hinterlässt er dort den weißen Stoff. »Wenn mir ein Stück Koks aus dem Gesicht fällt, klebe ich es mir auch immer an die Stirn, damit ich es später nicht vergesse und weiter verzehren kann«, schreibt ein Nutzer auf X.
When a lump of coke falls off my face, I always stick it to my forehead too, so I don't forget it later and can consume it again afterward. #RobbieWilliams pic.twitter.com/7tU9tGSKwo
— WORLD CUP 26 FIFA News (@worldcup_fifa26) July 20, 2026
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Nun hat Williams aufgeklärt. »Ich möchte mich nur für den Gegenstand entschuldigen, der gestern auf das Mikrofon gefallen ist. Das war äußerst unprofessionell«, sagt er in einem Video auf Instagram . Leute hätten sich Sorgen gemacht, »aber das ist schon in Ordnung, denn ich hatte noch ein paar mehr«. Dann streckt Williams die Zunge heraus und zeigt grinsend zwei Pfefferminzbonbons.
Zu dem Video schreibt er: »Ich bin gerade aufgewacht und fühle mich … minzig.«
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Die Sorge der Fans kam nicht von ungefähr. Anfang der Nullerjahre hatte Williams mit schwerer Drogensucht und Alkoholismus zu kämpfen. Unter anderem soll er abhängig von dem ADHS-Medikament Adderall gewesen sein. Er war mehrfach in Entzugskliniken, zuletzt 2007. Seitdem ist Williams eigenen Angaben zufolge trocken und clean.
Beim WM-Finale trat Williams mit der Fifa-Hymne »Desire« auf. Ein eigenes Album hatte er zuletzt im Januar veröffentlicht: »Britpop« ist eine musikalische Zeitreise in die Neunzigerjahre. Lesen Sie hier die SPIEGEL-Rezension .
