Eine milliardenschwere Abschreibung auf die Beteiligung am Volkswagen-Konzern hat bei der Eigentümerholding Porsche SE erneut für Verlust gesorgt. Unter dem Strich machte die VW-Dachgesellschaft im ersten Quartal ein Minus von 923 Millionen Euro, wie das Dax-Unternehmen in Stuttgart mitteilte .
Ein Jahr zuvor war ein etwas größerer Fehlbetrag von 1,08 Milliarden Euro angefallen. Auf den Beteiligungsbuchwert an Volkswagen nahm die Holding der Eigentümerfamilien Porsche und Piech eine Wertberichtigung in Höhe von 1,3 Milliarden Euro vor.
Sowohl Europas größter Autobauer Volkswagen als auch die weitere wesentliche Beteiligung, der Sportwagenbauer Porsche, kämpfen derzeit mit schwierigen Marktbedingungen und dem Umbruch in der Automobilindustrie. Die Jahreszahlen bei Volkswagen fielen extrem schlecht aus, der Gewinn ging hier 2025 um fast die Hälfte zurück. Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch sagte, das Unternehmen habe bei dem um Abschreibungen bereinigten Konzernergebnis einen Gewinn erzielen und seine Finanzierungsstruktur weiter stärken können.
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Porsche-SE-Vorstandschef Hans Dieter Pötsch sagte, das Unternehmen habe bei dem um Abschreibungen bereinigten Konzernergebnis einen Gewinn erzielen und seine Finanzierungsstruktur weiter stärken können. Lange Zeit gut funktionierende Geschäftsmodelle der Kernbeteiligungen müssten »grundsätzlich auf neue Marktbedingungen ausgerichtet werden«. Pötsch verwies auf die laufenden Sparprogramme bei den Kernbeteiligungen.
Der um Abschreibungen und Wertberichtigungen bereinigte Konzerngewinn fiel im ersten Quartal um gut ein Fünftel auf 382 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung lag mit 5,15 Milliarden Euro leicht höher als zum Jahresende 2025 mit 5,10 Milliarden Euro. Die Beteiligungsholding Porsche SE strebt im Gesamtjahr weiter ein bereinigtes Konzernergebnis von 1,5 Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro und Ende des Jahres eine Nettoverschuldung zwischen 4,7 Milliarden und 5,2 Milliarden Euro an.
