SpOn 11.09.2026
17:41 Uhr

Philippinen: 35 Tote nach Brand auf Fähre geborgen


Mindestens 35 Menschen sind bei einem Brand auf einer Fähre im Westen der Philippinen ums Leben gekommen. Mehr als 50 Menschen gelten noch als vermisst.

Philippinen: 35 Tote nach Brand auf Fähre geborgen

Zunächst hatte die Küstenwache fünf Todesopfer gemeldet: Bei dem Brand auf einer Passagierfähre vor der philippinischen Inselprovinz Palawan sind mindestens 35 Menschen gestorben. Aus der Fähre wurden am Freitag 30 Tote geborgen, wie die Küstenwache mitteilte. Dabei handle es sich um eine »erste Zählung«. Es sei mit der Bergung und Überführung der Körper begonnen worden. Erst rund 30 Stunden nach dem Ausbruch galt das Feuer als gelöscht, dann konnten Mitarbeiter der Küstenwache das Schiff betreten.

Das Fährschiff »MV June Aster« war am Mittwochabend auf dem Weg von der Hauptstadt Manila in den rund 430 Kilometer entfernten Urlaubsort Coron. Überlebende berichteten von einer lauten Explosion aus dem Laderaum, kurz bevor das Feuer ausbrach. Die Fähre befand sich zu diesem Zeitpunkt rund zwei Kilometer vor der Küste. Von der Küstenwache auf Facebook veröffentlichte Fotos  zeigen das vollständig ausgebrannte Schiff vor der Küste.

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Eine Sprecherin der Küstenwache sagte einem örtlichen Radiosender, dass die Passagier- und Besatzungsliste des Schiffes insgesamt 134 Namen aufweise, davon 117 Passagiere und 17 Besatzungsmitglieder. 43 von ihnen wurden gerettet. Mehr als 50 Menschen gelten noch als vermisst.

Für die Philippinen mit ihren mehr als 7000 Inseln sind Schiffe eines der Hauptverkehrsmittel. Wegen mangelhafter Sicherheitsstandards und unzureichender Wartung gibt es häufiger Unglücke auf See.

kim/dpa/AFP