SpOn 28.09.2026
16:08 Uhr

Nvidia: 235 Milliarden Dollar – Unternehmen plant Rekord-Aktienrückkauf


Das weltweit wertvollste Unternehmen will für eine gigantische Summe Aktien zurückkaufen. Laut Konzernchef Huang soll das den Glauben an die eigene Zukunft widerspiegeln.

Nvidia: 235 Milliarden Dollar – Unternehmen plant Rekord-Aktienrückkauf

Vielerorts fürchtet man den Weltuntergang durch KI, einer der größten Profiteure des Booms macht nun eine Rekordwette auf die Zukunft des eigenen Unternehmens: Nvidia hat US-Wirtschaftsgeschichte geschrieben, der Chiphersteller plant nun, weitere 150 Milliarden Dollar in ein Aktienrückkaufprogramm fließen zu lassen, wie das Unternehmen ankündigte. Nun sollen bis zum Geschäftsjahr 2028 Rückkäufe für insgesamt 235 Milliarden US-Dollar getätigt werden. Die »Financial Times« schreibt, es sei der größte Aktienrückkauf eines US-Unternehmens in der Geschichte.

Der Rückkauf der eigenen Aktien soll die Zuversicht Nvidias mit Blick in die Zukunft widerspiegeln, sagte Vorstandschef Jensen Huang. Der KI-Boom hat Nvidia zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Der Aktienwert des Chipherstellers ist in diesem Jahr um 20 Prozent gestiegen. Indem das Unternehmen eigene Aktien von Anlegern zurückkauft, lässt es das eigene Kapital an Aktionäre fließen. In der Regel steigt so auch der Gewinn pro Aktie, da die Anzahl der Wertpapiere auf dem Markt verringert wird.

Der Halbleiterhersteller profitiert insbesondere vom weltweiten Rechenzentren-Bauboom. Seit mehreren ​Jahren ‌verbucht das Unternehmen jedes Quartal zwei- oder dreistellige Wachstumsraten. »Wir sind in der Lage, in zukunftsweisende Technologien zu investieren und Kapital an unsere Aktionäre ‌auszuschütten«, so Konzernchef Huang.

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Im laufenden Quartal wird Nvidia Analystenschätzungen zufolge einen ‌Umsatz von rund ​108 ‌Milliarden Dollar und einen Reingewinn von ‌gut ​59 Milliarden Dollar erwirtschaften.

Alle reden vom Weltuntergang durch KI. Nvidia-Chef Jensen Huang nicht. Er hält nichts von KI-Horrorszenarien – so ist er zum wichtigen Verbündeten von Donald Trump geworden. Was hinter der Bromance steckt, lesen Sie hier .

jml/Reuters/dpa