SpOn 21.03.2026
09:34 Uhr

Nicholas Brendon ist tot: Xander Harris aus »Buffy – Im Bann der Dämonen« starb im Schlaf


Die Serie »Buffy – Im Bann der Dämonen« machte ihn berühmt, später geriet er vor allem wegen seiner Alkoholabhängigkeit in die Schlagzeilen. Jetzt ist der US-Schauspieler Nicholas Brendon im Alter von 54 Jahren gestorben.

Nicholas Brendon ist tot: Xander Harris aus »Buffy – Im Bann der Dämonen« starb im Schlaf

»Er war leidenschaftlich, einfühlsam und unermüdlich kreativ«: Mit einem bewegenden Post hat die Familie des US-Schauspielers Nicholas Brendon den Tod des 54-Jährigen öffentlich gemacht. Demnach starb der Darsteller aus der beliebten Serie »Buffy – Im Bann der Dämonen« am Freitag eines natürlichen Todes, im Schlaf, wie es hieß.

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Brendon wurde in den späten Neunzigerjahren bekannt in der Rolle des Xander Harris, des nerdigen besten Freundes der Vampirjägerin Buffy, gespielt von Sarah Michelle Gellar. Später trat er in verschiedenen TV-Produktionen auf, darunter »Criminal Minds«, in der er die Rolle des Kevin Lynch verkörperte.

»Wer ihn wirklich kannte, wusste, dass seine Kunst sein Wesen auf reinste Weise widerspiegelte«, schrieben die Angehörigen. Im echten Leben hingegen gab es Hindernisse.

Alkoholismus und Herzprobleme

Brendon hatte mit etlichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Über seine Alkoholabhängigkeit hat er sich offen geäußert. 2023 gab er bekannt, dass er einen Herzinfarkt erlitten habe und bei ihm ein angeborener Herzfehler diagnostiziert wurde. Er litt zudem am sogenannten Cauda-equina-Syndrom und musste sich mehreren Operationen an der Wirbelsäule unterziehen.

Brendon wurde mehrfach festgenommen, unter anderem wegen Sachbeschädigung, Widerstands gegen Polizisten und schwerer Körperverletzung. Für gewaltsame Übergriffe auf zwei seiner Partnerinnen musste er sich vor Gericht verantworten. Brendon führte sein Verhalten auf den Alkoholabusus zurück und entschuldigte sich öffentlich mehrfach.

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Es sei kein Geheimnis, dass Nicholas in der Vergangenheit mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, schreibt die Familie laut »Hollywood Reporter« . »Doch er stand unter medikamentöser Behandlung, um seine Diagnose zu bewältigen, und blickte zum Zeitpunkt seines Todes optimistisch in die Zukunft.«

ala