SpOn 05.08.2026
08:18 Uhr

Nach Waldbränden: Frankreich wirbt um Rückkehr der Touristen an die Atlantikküste


Viele Touristen mussten vor den Waldbränden fliehen, die an Frankreichs Atlantikküste wüteten. Jetzt wirbt die Region aktiv um Rückkehrer und gibt Entwarnung für Strände, Campingplätze und Fahrradrouten.

Nach Waldbränden: Frankreich wirbt um Rückkehr der Touristen an die Atlantikküste

Kaum eine Woche nachdem die französische Atlantikküste von verheerenden Waldbränden heimgesucht wurde, wirbt die Region für eine schnelle Rückkehr der Touristen. Die Wasser- und Luftqualität sei wieder in Ordnung, Strände, Campingplätze und Quartiere seien wieder geöffnet, ebenso wie alle Flughäfen und Bahnhöfe der Region, betonten das Pariser Tourismusministerium und das Departement Gironde. Alle Aktivitäten, Ausflüge und Unternehmungen seien wieder möglich.

Nachdem die Präfektur in Bordeaux am Morgen acht vorsorglich evakuierte und von den Bränden nicht betroffene Campingplätze wieder freigegeben hatte, folgten am Nachmittag weitere Lockerungen. Der Zugang zu Stränden, Freizeit- und Wassersportzentren wurde wieder geöffnet, ebenso wie eine Reihe von Fahrradrouten durch die Region.

Abgebranntes Waldstück unweit der französischen Atlantikküste

Abgebranntes Waldstück unweit der französischen Atlantikküste

Foto:

Christophe Archambault / AFP

»Es ist praktisch wieder eine Rückkehr zur Normalität«, sagte eine Sprecherin des Tourismusverbandes. Ausländische Touristen, auch aus Deutschland, die eine Reise möglicherweise aufgeschoben hatten, fragten inzwischen nach der Lage. »Alles ist offen«, laute die Antwort.

Nur der Zugang zu den konkret von den Bränden betroffenen Gebieten bleibe untersagt, auch wegen der Gefahr umstürzender Bäume. Das Tourismusbüro der Stadt Bordeaux informiert Reiseveranstalter und Touristen im Netz auch auf Englisch über den aktuellen Stand der Dinge. Präzise einsehbar ist, wo es tatsächlich noch Beschränkungen gibt und welche umfangreichen touristischen Bereiche von den Bränden ohnehin nicht betroffen waren.

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Unterdessen war die Feuerwehr in etlichen Regionen Frankreichs weiter mit der Bekämpfung von Bränden in der Natur beschäftigt. Wie Innenminister Laurent Nuñez mitteilte, wurden bislang in diesem Jahr 402 Menschen festgenommen, die entweder vorsätzlich oder fahrlässig Brände gelegt haben.

Bei Bordeaux tobte der größte Waldbrand Europas. Wie ihn die Feuerwehrleute erlebt haben, lesen Sie hier .

jmm/dpa