SpOn 13.10.2026
08:15 Uhr

Mexiko: Wirbelstürme »Simon« und »Rachel« bringen schwere Überschwemmungen


Eine vierköpfige Familie und ein 71-jähriger Mann kamen ums Leben: Zwei Stürme haben in Mexiko schwere Schäden verursacht. Dutzende Menschen mussten mit Hubschraubern gerettet werden.

Mexiko: Wirbelstürme »Simon« und »Rachel« bringen schwere Überschwemmungen

Die Wirbelstürme »Simon« und »Rachel« haben an der mexikanischen Pazifikküste schwere Überschwemmungen verursacht. Mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Durch die Auswirkungen von Tropensturm »Rachel« starben vier Mitglieder einer Familie, darunter zwei Kinder, wie die Staatsanwaltschaft des Bundesstaates Baja California am Montag (Ortszeit) mitteilte. Fünf weitere Menschen würden noch vermisst, 32 Menschen seien mit Hubschraubern gerettet worden.

Zuvor war bereits bekannt geworden, dass ein 71-jähriger Mann beim Einsturz einer Mauer in der Stadt Chilpancingo ums Leben gekommen war. Das hatte die Gouverneurin des südlichen Bundesstaates Guerrero, Evelyn Salgado, gesagt.

Mehr zum Thema

Hurrikan »Simon« war nicht auf das Festland getroffen und bewegte sich von der Küste weg. Der Sturm könnte nach Prognosen des US-Hurrikanzentrums NHC am Mittwochabend aber auf die mexikanische Küste zusteuern. »Simon« könnte »Mazatlán in Sinaloa als Hurrikan der Kategorie eins treffen«, sagte die mexikanische Katastrophenschutz-Koordinatorin Laura Velázquez bei einer Pressekonferenz.

Wegen des Klimaphänomens El Niño bilden sich im Pazifik in der laufenden Saison besonders viele und starke Hurrikane. Im Atlantik dagegen verläuft die Hurrikan-Saison im Zuge des El Niño vergleichsweise ruhig.

Der Super-El-Niño, der sich im Pazifik zusammenbraut, könnte Billionenschäden zur Folge haben. Ein Zusammenhang mit dem Klimawandel galt bisher als nicht belegt. Lesen Sie hier  mehr zu einer neuen Studie, die das ändern könnte.

bbr/AFP